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ambimax b2b digitalisierung

So kommt Ihr B2B-Geschäft online an.
Digitalisierung verändert alles. Besonders für den B2B-Vertrieb bieten sich plötzlich neue Zielgruppen mit Möglichkeiten, von denen Unternehmer vor kurzem nur träumen konnten. Und auch die Kosten sinken. Doch wer sein Stück vom Kuchen nicht nur behalten, sondern vergrößern will, sollte auf Planung und Umsetzung achten.

Was bedeutet die Digitalisierung von B2B für Unternehmer?

Zuerst einmal, dass die Kommunikation sich in der Breite vom direkten persönlichen Kontakt zur digitalen Interaktion entwickelt. Kunden wollen jetzt Kanal und Kontaktfrequenz bestimmen und wenden sich den Anbietern zu, die nicht nur effizient und nützlich präsentieren, sondern auch schnell und präzise reagieren. Und zwar Omnichannel, egal ob Shop, Online-Marktplatz oder Newsletter- oder E-Mail-Marketing.

B2B-Digitalisierung global vor dem Durchbruch

Erfolgreiche Unternehmer transformieren ihre Geschäftsprozesse laufend. Die Möglichkeiten der Digitalisierung bieten dabei einen Quantensprung. Und das kommt jetzt im breiten Markt an: Laut einer Intershop-Studie erklären von 400 B2B-Entscheidern in Deutschland, Frankreich, Benelux, Skandinavien und USA:

  • „Unser Geschäftsmodell hat sich duch B2B-Digitalisierung komplett verändert“ (40 %)
  • „Wir haben bereits eine eigene E-Commerce-Website. (75%)
  • „Wir erzielen Umsätze aus neuen, durch B2B-Digitalisierung generierten Kunden (43 %).
  • „Wir machen mehr Umsatz pro Vertriebsmitarbeiter“ (44 %)
  • „Wir verkaufen in vielen Produktkategorien mehr Artikel“ (40 %)

Ihre Checkliste für digitalen B2B-Vertrieb

  • Bedarfsanalyse der Zielgruppen: Was brauchen Neukunden und Bestandskunden wirklich? Wer seine Kunden kennt, kann die besten Angebote machen. Denn egal ob Job oder privat – wer sucht und vergleicht heute nicht online?
  • Moderner Shop: Unternehmer wissen, das eine differenzierende und überzeugende Präsentation von Marke und Angebot über den Erfolg entscheiden. Dabei kommt es nicht nur darauf an, auf der eigenen Webseite eine gute Figur zu machen. Sondern auch auf B2B-Plattformen, Nutzerportalen und in den Fachmedien.
  • Preis und Service: Ihr Kunde will sich online über alle Details und Konditionen informieren können. Produktkonfiguratoren und Preisrechner, Lieferzeiten und Sonderkonditionen inklusive.
  • Erreichbar sein: Beim Verhandeln entscheidet nicht nur Preis-Leistung. Noch nie galt so sehr wie heute: Wer besser mit dem Kunden im Kontakt ist, macht das Geschäft. Haben Sie schon einmal über einen Live-Chat nachgedacht?
  • Extravorteile: Bei vergleichbaren Angeboten entscheidet meist ein kleiner Bonus. Wer Kunden wirklich langfristige binden will, bleibt immer dran. Und hat nicht nur das beste Produkt zum besten Preis. Sondern auch Tipps, Hilfe und Support.

 

Watchouts auf dem Weg zum digitalen Vertrieb

  • Team: Die beste Strategie nützt wenig, wenn Ihre Leute nicht vorbereitet sind. Einstellung und Qualifizierung entscheiden mit über den Gesamterfolg.
  • Infrastruktur: Achten Sie darauf, dass Hardware und Software nicht nur den geplanten Anforderungen gewachsen sind. Sondern auch aufeinander abgestimmt. Viele Unternehmer sind bei der Digitalisierung ihres B2B-Vertriebs von Trends verunsichert. Setzen Sie auf ein System, das auf nachhaltige Entwicklung angelegt ist.
  • Legal: Wer nicht früh auf Rechtsfragen achtet, wird später oft von anderen daran erinnert. Beziehen Sie die Rahmenbedingungen für Online-Handel von Beginn an in Ihr Konzept ein. Urheber- oder Lizenzrechte zu verletzen, wird schnell teuer. Das sollte jeder im Team verstanden haben.

 

Executive Summary

Von Erstkontakt bis Fullfillment – die Zukunft des Vertriebs ist global und digital. Digitalen Vertrieb erfolgreich im Unternehmen zu etablieren bedeutet, das Richtige richtig zu machen. Vor allem mit der richtigen Unterstützung. Von der Integration neuer digitaler Prozesse bis zur Schulung der Anwender im eigenen Unternehmen.

  • B2B-Digitalisierung erschließt neue Kundenpotenziale durch neue Kommunikationskanäle. Überlegene Usability optimiert dabei den Vertriebsprozess.
  • Ihre digitalen entscheiden so sehr über Ihren Erfolg, wie Ihr Anlagevermögen.
  • Mitarbeiter-Schulung, Abstimmung von Hardware und Software sowie E-Recht sind die Schlüsselfaktoren für die gelungene Digitalisierung Ihres B2B-Geschäftes
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Funktionalitäten für kleine und mittelständische Unternehmen

Die neueste Version der Magento-Plattform, die die Magento Commerce Cloud unterstützt, enthält wichtige Ansätze direkt aus der Community und bringt neue Entwicklungen im Bereich Händler und Entwickler auf den Markt:

  • Schnelles Erstellen ansprechender Seiteninhalte: Heutige Online-Marketer wollen eine direkte Rolle bei der Webseitengestaltung spielen. Sie verlangen Zugang zu leistungsstarken Tools zur Erstellung von Inhalten, die es ihnen ermöglichen, kontinuierlich neue Inhalte zu entwerfen, zu testen und zu veröffentlichen. New PageBuilder, ein leistungsstarkes Drag-and-Drop-Bearbeitungstool für Website-Inhalte, ermöglicht es Händlern, ein erstklassiges Einkaufserlebnis ohne kreative Eingrenzung oder den Bedarf an Entwicklerunterstützung zu schaffen. Marken, die die Vorteile der kanalübergreifenden Erstellung, Distribution und des Lifecycle-Managements von Inhalten nutzen möchten, profitieren von den Vorteilen der Integration von Adobe Experience Manager.
  • Erstellen hochkonvertierender Mobile Experiences: Während der Mobile Commerce weiter wächst, kämpfen Händler mit niedrigen Konversionsraten und der Komplexität bei der Erstellung und Verwaltung von Kundenerlebnissen über alle Kanäle hinweg. Das neue Magento Progressive Web Applications (PWA) Studio ermöglicht es Händlern und Entwicklern, zuverlässige, schnelle und ansprechende mobile Erlebnisse zu kreieren, um die Konversionsraten zu steigern und das Engagement zu erhöhen.
  • Optimieren des Zahlungs- und Risikomanagements: Händler haben Mühe, mit der Akzeptanz alternativer digitaler Zahlungsdienste durch die Verbraucher Schritt zu halten. Das Resultat ist nicht selten ein frustrierendes Erlebnis an der Kasse. Mit der Einführung von Magento Payments können Händler nun direkt Zahlungen von Kunden akzeptieren. Händler profitieren zudem davon, dass sie das richtige Angebot machen, Vorgänge mit minimalem Aufwand verwalten und vor Betrug und Rückbuchungen geschützt sind.
  • Erreichen neuer Zielgruppen: Magento ist ab sofort in den Amazon Sales Channel integriert. Dies ermöglicht es Händlern, Magento Stores nahtlos zu synchronisieren und so die Reichweite zu erweitern, effizient zu bewerben, zu verkaufen und kanalübergreifend umzusetzen. Die Integration in das Google Merchant Center und die Werbekanäle für Google Smart Shopping Kampagnen ermöglichen Händlern die Erstellung und Umsetzung von Markenkampagnen.
  • Verbessern der Performance und Usability: Die Einführung von Bulk- und asynchronen APIs verbessert die Usability und Performance von Integrationen mit Magento. Dies markiert gleichzeitig eine wichtige Investition in Magento Open Source mit Schlüsselfunktionen wie Multi-Source-Inventarisierung, PWA und GraphQL sowie ElasticSearch und Rabbit Message Queues.
  • Optimieren des Produktinformationsmanagements und der Bewertungen: Mit dem Hinzufügen von Akeneo PIM und Yotpo Ratings und Reviews zum Magento Premier Technology Partner Programm können Händler den Wert hochwertiger Produktinformationen und sozialer Validierung nutzen, um Konversionen zu maximieren und Produktrücknahmen zu minimieren.
  • Analysieren und optimieren des Einkaufserlebnisses: Die Analyse- und Optimierungsfunktionalitäten für Unternehmen stehen nun auch für kleine Betriebe zur Verfügung. Die Integration von Launch (by Adobe) mit Magento hilft Händlern, Geschäftsdaten schnell zu analysieren und das Einkaufserlebnis zu optimieren.

Quelle: Adobe

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Funktionalitäten für große Unternehmen

Die ersten Integrationen zwischen Adobes branchenführenden Content-Management-, Personalisierungs- und Analytics-Lösungen in Adobe Experience Cloud und Magento Commerce Cloud sind ab sofort verfügbar und bieten Unternehmen folgende Funktionen:

  • Erstellen eines hochgradig ansprechenden Shoppingerlebnisses: Die Integration mit Adobe Experience Manager ermöglicht es Markenunternehmen, leistungsstarke Einkaufserlebnisse an jedem Touchpoint während der gesamten Customer Journey zu erstellen und zu verwalten.
  • Jede Experience personalisieren: Die Integration mit Adobe Target – basierend auf Adobe Sensei, der KI- und Machine Learning-Technologie von Adobe – versetzt Unternehmen in die Lage, kontextrelevante Einkaufserlebnisse optimiert bereitzustellen, die Kundenbindung zu erhöhen und Unternehmen konkurrenzfähiger zu machen.
  • Antizipieren der Kundenbedürfnisse: Predictive Analytics in Adobe Analytics – unterstützt durch Adobe Sensei – unterstützt Unternehmen bei der proaktiven Überwachung und Analyse von Kundendaten, um Muster zu erkennen und zukünftiges Kundenverhalten vorherzusagen. Mögliche Herausforderungen, wie spezielle Versandanforderungen oder Bestandslücken, können so besser erkannt und Chancen besser genutzt werden.

Quelle: Adobe

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„Shoppable moments“ immer und überall – die Wolken um das Thema Magento Commerce Cloud lichten sich. Auf der MagentoLive in Barcelona präsentiert Adobe die Neuausrichtung des Unternehmens und stellt Einzelheiten zur Integration in die Adobe Experience Cloud vor.

Schon wenige Monate nach dem Kauf der Shop-Software Magento zeigt der neu entstandene E-Commerce-Riese, wie Unternehmen ihren Kunden zukünftig ansprechende und personalisierte Einkaufserlebnisse bieten können. Das fördert laut Adobe nicht nur Kundenbindung, sondern auch Wachstum.

„Verbraucher erwarten heute kontextuelle, intuitive und sinnvolle Interaktionen mit der Marke. Bislang hatten es Unternehmen allerdings schwer, konsistent personalisierte Erlebnisse über die Vielzahl von Touchpoints hinweg zu liefern“, so Mark Lavelle, Senior Vice President of Commerce bei Adobe und ehemaliger CEO von Magento. „Die Innovationen, die wir auf den Markt bringen, ermöglichen es Unternehmen jeder Größe und Branche, jedes Erlebnis shoppable zu machen.“

Große Unternehmen profitieren.

Schon heute bietet Adobe die Integration verschiedener Funktionen seiner führenden Content-Management-, Personalisierungs- und Analytics­ Lösungen der Adobe Experience Cloud in die Magento Commerce Cloud. Mit dem Ziel, Einkaufserlebnisse Einkaufserlebnisse über die gesamte Customer Journey und alle Touchpoints eindrucksvoll und kohärent zu machen. Aber auch, um individuelle Shopping-Experience zu bieten und Bedürfnisse sowie Verhalten der Kunden zu analysieren. So sollen künftige Einkäufe effizienter und angenehmer werden.

„Die Integration der Magento Commerce Cloud in die Adobe Experience Cloud ist ein entscheidender Schritt für die gemeinsamen Kunden von Adobe und Magento“, sagt Jordan Jewell, Senior Research Analyst bei IDC. „Die kombinierte Fähigkeit von Magento und Adobe ermöglicht es Unternehmen, sich mit hochgradig personalisierten, kundenorientierten Geschäftserfahrungen zu differenzieren und tiefere Einblicke zu nutzen, um zeitnahe, kontextbezogene, ansprechende und einkaufsfähige Kundenerlebnisse über die gesamte Customer Journey hinweg zu liefern. Angesichts des rasanten Wandels im digitalen Handelsmarkt müssen Unternehmen jeder Art und Größe ernsthaft überlegen, wie sie ihren Kunden die attraktivsten und reibungslosesten Einkaufserlebnisse bieten können.“

Community gestaltet Magento-Plattform weiter mit.

Das umfassende Update der Magento-Plattform orientiert sich an den Ideen der Community und bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen innovative Features. Das Bearbeitungstool New PageBuilder macht schnelles Erstellen von kreativem Content möglich, ohne auf Entwickler zurückgreifen zu müssen. Magento Progressive Web Applications Studio lässt Händler überzeugende Mobil-Erlebnisse schaffen und mit Magento Payments kommt ein optimiertes Zahlungsmanagement, bei dem Käufer jetzt sofort Zahlungen von Kunden akzeptierten können. Die Integration von Magento in den Amazon Sales Channel ermöglicht Händlern überdies, Magento Stores übergangslos zu synchronisieren und so neue Zielgruppen zu erschließen. Schöne neue Shopping-Welt.

Für alle Magento-Versionen: 11 Sicherheitslücken werden für Magento 1.x gepatcht, für Magento 2.x sogar 25. Also jetzt dringend updaten auf Magento 1.9.3.10, 2.1.15 oder 2.2.6.

September 2018 – Über 6 Milliarden Dollar hat sich Adobe die erfolgreiche digitale Zukunft kosten lassen und sich in den hart umkämpften Märkten für E-Commerce und digitalem Marketing eine gute Position gesichert.

Adobe als Wegweiser

Hatte Adobe bereits im Mai diesen Jahres knapp 1,7 Milliarden für den E-Commerce-Spezialisten Magento ausgegeben, folgte im September der Kauf der Cloud-Marketing-Plattform Marketo. Adobe schliesst damit in beeindruckend kostspieliger Weise und in höchster Geschwindigkeit eine Lücke im eigenen Geschäftsmodell und ist gleichzeitig Wegweiser für die notwendigen unternehmerischen Schritte im Zeitalter der Digitalisierung. Mit den Käufen macht Adobe deutlich, wohin die unternehmerische Reise geht. Wo der agile Barthel zukünftig den digitalen Most holt.

Mit M&M mehr B2B

Natürlioch verdient Adobe sein Geld nocht immer mit Design- und Grafik-Tools wie Photoshop und Indesign. Während die Umsätze im dritten Quartal 2018 über 2 Milliarden Dollar lagen, wurde im Marketingsegment des Unternehmens lediglich ein Viertel dieses Betrages erzielt. Mit dem Kauf von Magento und Marketo kann Adobe seine in B2B-Aktivitäten aber signifikant erweitern, um sich besser gegen Konkurrenten wie Microsoft, Oracle, SAP und Salesforce zu behaupten. Mehrfach hatte Adobe in der Vergangenheiten bei strategischen Zukäufen in die Röhre geschaut. Nun dürfte die Konkurrenz das eine oder andere strategische Meeting abhalten. Am Wnde freuen sich die Kunden. Denn ob analog oder digital: Konkurrenz belebt das Geschäft.

Cloud first

Magento und Adobe kooperieren bereits seit zwei Jahren. Ziel war er es, das Content-Management-System „Experience-Manager“ von Adobe und Magento zu kombinieren. Durch den Kauf von Magento unterstreicht Adobe nun den Willen einer tieferen Integration. Vielen Beobachter gehen davon aus, dass der „Experience-Manager“ die Schnittstelle zur Adobe-Welt werden wird. Adobe macht damit deutlich, wo zukünftig agiles Geschäft gemacht wird: in der Cloud. Dank On-Demand-Lösungen aus der Cloud können Unternehmern in Echtzeit agieren und auf Herausforderungen reagieren. In der Entkoppelung von physikalischer Infrastruktur liegt die Zukunft, weil Anwender flexibel an jedem Ort der Welt auf digitale Dienste zugreifen wollen. Mit Marketo gibt es nun neben Magento eine zweite starke Säule für das zukunftsweisende Cloud-Computing.

Klasse statt Masse

„Wir wissen, dass wir mit Online-Marketing nahezu jeden erreichen können. Doch es wird in Zukunft noch mehr darum gehen, die richtigen Leute mit den richtigen Inhalten zu erreichen – weg von der Reichweitenprügelei hin zu wirklich guten Kampagnen. Die Zukunft des Online-Marketings wird aus kontextuell-personalisierten, reibungslosen, hochrelevanten, guten Erlebnissen und Interaktionen bestehen.“ Sagte Julian Kramer von Adobe Anfang des Jahres und gab bereits vor einem halben Jahr einen Hinweis, warum der Kauf eines Online-Marketing-Profis wie Marketo nur eine Frage der Zeit war. Weil “customized customer” die Zukunft der Warenkörbe sind.

Starke Community & Open Source

Mit über 300.000 Mitgliedern ist die Community von Magento ein starkes Asset. Was das Business-Software-Segment angeht, dürfte es nur wenige größere geben. Die Größe der Community gepaart mit ihrer Qualität ermöglicht ständige Neuentwicklungen und Innovationen im Produktbereich. Auch der Open-Source-Gedanke ist für Adobe alles andere als fremd. Im Sinne eines nützlichen und agilen give-and-take nutzt Adobe ebenso gerne Open-Source-Komponenten wie es seinerseits Open-Source-Tools zur Verfügung stellt.

Guter Stand im Mittelstand

Nicht nur Investoren dürfen sich freuen. Auch der Mittelstand darf frohlocken, wenn ein Großer die Agilität von Mittleren integriert. Während Adobe bisher den klassischen Mittelstand nicht unbedingt im Portfolio hatte, kennt sich Magento hier besonders gut aus und kann Türen öffnen: Neues Marktpotenzial für Adobe einerseits und vollständige Customer-Journey mit State-of-the-Art-Problem-Lösungen aus einer Hand für mittelständische Unternehmen, die ihr digitales Business erfolgreich realisieren wollen. Ein Gewinn für die Business-Modelle unserer Kunden. Wir freuen uns drauf!

ambimax docker

Wer hat sich noch nicht geärgert, dass Entwicklungsumgebungen sich nur noch langsam aufsetzen lassen? Oder Produktivumgebungen ständig ausrollen und Speicherplatz und Bandbreite verbraten? Und wenn ein Image dann noch mit docker pull/push bewegt wird, läuft auch noch http mit. Gute Nacht. Timeout. Zu allem Überflüss laden die zahlreichen Tools der schwerfälligen Images geradezu zum Angriff ein.

Seit Version 17.05 (Edge) kommt Docker mit dem Feature Multi-Stage-Build, das im Dockerfile zu Hause ist. Multi-Stage-Build verhindert die Definition mehrerer Stages innerhalb eines Dockerfiles. Also das Kopieren von Projektdateien von einer Stage zur nächsten. Und da nun in jeder Stage ein anderes Image als Basis dient, sind am Ende Abhängigkeiten zum Kompilieren/Bauen getrennt von den Abhängigkeiten zur Laufzeit. Feine Sache.

Was Ihr davon habt:

Stellt Euch ein einfaches Web-Projekt vor aus statischen Dateien, wie CSS-, JS-Dateien und einer Handvoll JGS. Zur Laufzeit braucht das nur einen Webserver, nginx oder Apache. Für CSS wird dann plötzlich aber auch noch ein Präprozessor fällig wie SASS und JavaScript setzt Ihr wegen der Komplexität mit einem zeitgenäßen SPA-Framework und/oder TypeScript um. Und schon ist auch NodeJS mit von der Partie, obwohl wir das zur Laufzeit gar nicht brauchen. Eure Dockerfiles und Images sind nun also mit Interpretern vollgestopft, die zur Laufzeit kein Mensch braucht.

“Ich hab da mal was vorbereitet”

Und zwar der Multi-Stage-Build eines Golang-Projektes. Denn die Abhängigkeiten zum Entwickeln der Applikation sind andere, als zur Laufzeit. Der fette Go-Interpreter (selbst als Alpine-Image noch 78 MB) wird nur zum Bauen gebraucht. Danach läuft die App alleine. Unser kleines Projekt ist ein einfacher HTTP-Server. Das Dockerfile sieht so aus:

# Stage: Build
FROM golang:1.8-alpine as build
COPY src /usr/src/app
RUN cd /usr/src/app && \
go build

# Stage: Run
FROM alpine:latest
WORKDIR /root/
COPY –from=build /usr/src/app/app .
RUN chmod +x app
CMD [“./app”]
EXPOSE 80

Was läuft?

Zuerst lädt Docker Hub das offizielle Golang-Image. Als Alias, das haben wir in der ersten FROM-Zeile befohlen mit as build. Der Name ist frei wählbar, er wird später wichtig. Danach wird der mein Source-Code ins Image kopiert und kompiliert mit go build. Fertig ist diese Datei: /usr/src/app/app.

Das zweite FROM leitet die zweite Stage ein, die mit Alpine-Linux ohne Go-Interpreter auskommt. Nun wechseln wir ins Arbeitsverzeichnisses. Hier kopieren wir aus der vorigen benannten Stage, die kompilierte Datei. Mit einem einfachen COPY-Befehl. Dieser enthält nicht nur Quell- und Zielpfad, sondern auch die Ergänzung –from=build erhält. Das zeigt auf die vorherige Stage, von wo die Quelldatei kommen.

Zum Schluss noch ein paar Tipps, wie Ihr die App zum Laufen bringt. Beim Dockerfile bleibt alles beim Alten, gebaut mit docker build. Am Ende habt Ihr ein Docker Image auf Alpine-Linux-Basis und einer App-Datei. Bei mir Summa Summarum 18 MB Image. Funktioniert das auch bei Skriptsprachen? Also z.B. PHP mit seiner großemn Laufzeitungebung? Ja. Git, Composer und Konsorten, die nur Abhängigkeiten zur Build-Zeit auflösen sind im Betrieb überflüssig. Aber eins nach dem anderen. Erst einmal mit Multi-Stage-Builds starten, bevor wirs uns schwer machen und auf große Werkzeuge komplett verzichten.

ambimax DMEXCO

Das war sie also. Die heimliche Leitmesse der Digitalisierung. Die Dmexco 2018 geht als Erfolg in unsere Auftragsbücher ein. Die Organisation stimmte. Die S-Bahn fiel zumindest nicht ständig aus und auch das Gelände für die rund 41.000 Besucher war doch plötzlich wie von Zauberhand asphaltiert. Der Einlass lief flüssig und ich habe mich schon gefragt, ob das wirklich Köln sein kann.

Auf Schlangen musste trotzdem niemand verzichten, zum Beispiel bei beliebten Speakern wie Moran Cerf, Professor für Neuroscience and Business an der Northwestern University oder Melanie Cook, Chairwoman des Singapore Campus of Hyper Island. Aber auch vor den Damentoiletten und am Futtertrog. Wie überraschend der Hunger doch immer wieder Mittags kommt,) Organisiert wurde das Spektakel zum ersten Mal von Dominik Matyka. Vergangenheit sind Christian Muche und Frank Schneider.

Was war neu? „Hm. Fällt mir gerade nichts ein.“ War die Antwort vieler Kollegen auf meine Frage. “Ach ja, Magento wurde von Adobe übernommen.” Dabei enthielt schon das Motto für viele im Markt Neuigkeiten: “Take C.A.R.E.” – Curiosity, Action, Responsibility und Experience. “Care” – also “Verantwortung”. Das gefällt mir. Denn Verantwortung für die Unternehmen unserer Kunden lebt ambimax schon seit 2006. Natürlich fällt das Wort auf der DMEXCO nicht. Hier sprechen wir alle Englisch. “Impressions that inspire” (Sizmek). “Real engagement. Right now” (Leanplum) “Own the experience” (Sitecore). “The experience makes the difference” (Styla). “beyond digital media” (intango). Puh. Fragezeichen. Warum tut sich die Branche so schwer, Leistung klar auszusprechen? Aber es gab auch positive Beispiele, wie Klarna mit “smooth payments” oder Findologic mit “stop searching – find!”

Magento. Experience-driven E-Commerce.

Einziger PIM-Anbieter, doppelt so groß wie letztes Jahr und trotzdem gut besucht: unser Partner Akeneo

Das DMEXCO 2018 Startup-Village

Zusammen international

Der Digitalisierungs-Trend der DMEXCO 2018

Halten Sie von facebook, was Sie wollen. Aber der Stand ballert.

Und alle sind Manager. Sales Manager, Marketing Manager, Nonsales Manager, Care Manager. Ich habe einen Senior Manager Customer Success nach einer E-Commerce-Lösung gefragt. Er antwortete: “Egal was Sie brauchen. Wir können alles.” Aha. Nicht der einzige Stand, an dem ich Beratungskompetenz, Professionalität und den Blick auf die Anforderungen des Unternehmers vermisst habe. Aber dafür sind wir ja da.

Bis vor Kurzem waren es in erster Linie Fachabteilungen mit selbst erstellten Excel-Makros oder Access-Dateien, die dem Head of IT und der Geschäftsführung Kopfzerbrechen bereiteten. Doch durch rasant exponentiell wachsende Nutzung aller erdenklichen Privatgeräte und Cloud-Dienste – und der mitunter selbstverständlichen Einwahl in das Firmennetz wird der Schatten länger und länger.

Die Schatten der Digitalisierung.

Laut einer Umfrage von Infoblox steigt die Anzahl und Art der mit dem Unternehmensnetzwerk verbundenen Geräte explosionsartig. Über 75% der von Infoblox befragten Unternehmen haben mehr als 1.000 Laptops, Smartphones und Tablets, die einen typischen Arbeitstag mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden sind. 10% der befragten Unternehmen berichteten sogar, dass über 10.000 Geräte täglich mit dem Netzwerk verbunden sind. Hinzu kommen zunehmend die privaten Geräte der Mitarbeiter insbesondere Smartphones.

Shadow IT ernst nehmen.

Gary Cox, Technology Director bei Infoblox Westeuropa warnt davor, dass die Risiken der Unternehmer durch Schatten-IT exponentiell mit den Anzahl der Geräte und Programmen wachsen, die meist heimlich am Tropf des Firmennetzwerkes hängen: “Bedingt durch die schlechten Sicherheitsstandards der meisten Geräte, gibt es eine reale Bedrohung durch die angeschlossene Geräte, die unter dem Radar der traditionellen Sicherheitsbestimmungen der meisten Unternehmen ihr Unwesen treiben. Exakt diese Geräte sind es, die Cyber-Kriminellen einen denkbar einfachen  Einstieg ins Netzwerk darstellen und ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko für Unternehmen darstellen.”

Kampf der Gewohnheit.

Mitarbeiter und Fachabteilungen sind sich kaum bewusst, dass sie als mögliche Trojaner herumschleichen. Es ist keine böse Absicht. Es ist schlicht Gewöhnung. An das, was man täglich tut. Warum nicht das eigene Smartphone ins Firmen-W-Lan einloggen so wie zu Hause, bei Freunden oder im Hotel? Warum auf die praktische Excel- und Access verzichten mit denen man schon immer gut gearbeitet hat? Warum elaborierte Sicherheitseinstellungen, wenn man selbst noch nie Opfer eine Cyber-Attacke war? Man kann es auch übertreiben. Ruhe ist die erste Arbeitnehmerpflicht. So schnell wird schon nix anbrennen hinter der Firewall.

Risiken ohne Chancen?

Schatten-IT ist deshalb so gefährlich, weil wir nur das sichern können, von dem wir wissen. Jedes Laptop, jedes Smartphone, jedes Tablet, dass ein Unternehmen nicht kennt,  kann zum Risiko für das Unternehmen werden. Kein Schutz ohne Wissen. Aber umgekehrt gilt auch: Keine Chancen ohne Wissen, sagt Christopher Rentrop, Professor für Wirtschaftsinformatik und Controlling an der HTWG in Konstanz. Rentrop versteht die Schatten-IT nicht nur als Risiko sondern auch als Innovationstreiber, weil ein großer Teil die Unternehmensprozesse unterstützenden Anwendungen der Fachabteilungen sind. Und die tragen – obwohl nicht in das IT-Management des Unternehmens integriert – mitunter recht ordentlich zum Unternehmenserfolg bei.

Schatten-IT als Innvoationstreiber?

In 4 großen Fallstudien ermittelte Rentrop mit seinen Kollegen vom Konstanzer Institut für Prozesssteuerung 400 Schatten-IT-Praxisbeispielen und gewann wertvolle Erkenntnisse für den Sprung über den Schatten: “Schatten IT erhöht den Arbeitsaufwand, die Fehleranfälligkeit und das Sicherheitsrisiko von Unternehmen, gleichzeitig bildet sie in ca. 40 % der untersuchten Fälle die Grundlage für Entscheidungen und ist bei 15% sogar rechnungslegungsrelevant.” Die Beschäftigung der Schatten-IT ist also sowohl aus Gründen der Risikominimierung als auch der Chancenmaximierung dringend geboten. Die Schatten-IT ist da, wie wir mit ihr erfolgreich umgehen, ist entscheidend.

Mit Risiko- und Chancenanalyse zum Erfolg

Je länger die Schatten werden, desto schneller müssen Unternehmen über ihren eigenen Schatten springen. Damit sie Risiken aber auch Chancen einer unkontrollierten Schatten-IT auszubalancieren: Gemäß dem Zitat des ehemaligen BDI-Vorsitzende und IBM-Managers Hans-Olaf Henkel: “Wer jedes Risiko ausschalten will, der zerstört auch alle Chancen.”

Dafür müssen die Verantwortlichen das Ausmaß der eigenen Schatten-IT ermitteln, ihre Risiken und Möglichkeiten bewerten und kontinuierliche Steuerungsmechanismen implementieren und etablieren. Dazu gehören die Sensibilisierung der Mitarbeiter, eine intensivere Kooperation zwischen den Fachabteilungen und der IT, die qualifizierte Bewertung der Anwendungen und Programmen der Schatten-IT. Aber eben auch klare Richtlinien und deren Durchsetzung bspw. im Hinblick auf die Nutzung von firmenfremden Geräten und notwendigen Sicherheitseinstellungen.