Warum bedeuten digitale Schnittstellen weniger Fehler?

Digitale Schnittstellen minimieren manuelle Eingabefehler

Wer schon einmal Daten eingegeben hat weiß: werden sie von Hand eingegeben, schleichen sich Fehler ein. Das frustriert nicht nur alle Beteiligten, die Korrekturen kosten Zeit und Geld. Auch die Übertragung nimmt mehr Zeit in Anspruch. 

Außerdem konzentrieren sich Datenpfleger mehr auf das Vermeiden von Fehlern, statt die Qualität der Informationen zu optimieren. Schulung der Mitarbeiter kann helfen. Doch der Aufwand ist hoch und die Wirkung umstritten. Die Herangehensweise ist genauso inkonsistent wie die übertragenen Daten.

Digitale Schnittstellen minimieren Übertragungsfehler

Daten spielen heute die entscheidende Rolle für den Erfolg eines Unternehmens. Sie sind Grundlage nahezu jeden geschäftlichen Vorgangs und müssen aktuell, vollständig, einheitlich, korrekt und wiederverwendbar sein. Automatische Datenübertragung stellt Daten fehlerfrei, schnell und in Echtzeit zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung. Die Übertragung erfolgt dabei wesentlich effizienter und somit auch kostengünstiger als jede manuelle Datenübertragung und kann sogar parallel erfolgen.

Datenverarbeitende Mitarbeiter werden dabei nicht überflüssig. Sondern erhalten einen komplett neuen, aufgewerteten Status: Datenoptimierer. Sie sorgen künftig für bessere Informationen und sind wertschöpfend am Erfolg des Unternehmens beteiligt. Als Pluspunkt empfinden die meisten Mitarbeiter ihre neue Aufgabe als Aufwertung ihrer Arbeit und sind glücklicher.

Wertschöpfung der Daten in Echtzeit

Durch die Verteilung über mehrere Systeme können Daten in Echtzeit wertschöpfend angereichert werden. Sie können automatisch in das gewünschte Format umgewandelt oder durch Algorithmen konvertiert und ergänzt werden. Cloud Computing und Machine Learning helfen, komplexe Daten zu strukturieren und schnelll komplexe Ergebnisse zu liefern. 

Das einfache Prinzip einer Schnittstelle

Ein Schnittstellen-Endpunkt wartet auf den Empfang von Daten. Bei Übertragung empfängt der Endpunkt Daten und mappt und strukturiert zur weiteren Verarbeitung. Oft werden die Daten in diesem Schritt sogar schon umgewandelt oder ergänzt. Zum Schluß werden die Daten an ein anderes System gesendet oder gespeichert. 

Eine Kette an Schnittstellen zur Verdeutlichung an einem Beispiel

In einem System zur zentralen Verwaltung von Produktinformationen (PIM) wird das Produkt 0455a angelegt. Es handelt sich dabei um ein rotes T-Shirt in verschiedenen Größen. Der Sonnenuntergang auf der Vorderseite begleitet mit dem Wort “Summer” führt zu einem warmen Gefühl beim Betrachter.

Sobald das Produkt im System validiert und gespeichert wurde werden die Produktdaten verschlüsselt und sicher an einen API-Endpunkt im Internet gesendet. Dieser analysiert die Produktinformationen und trägt weitere Informationen zum Produkt direkt von der Herstellerseite zusammen. Anschließend verteilt die Schnittstelle diese an andere spezialisierte Schnittstellen.

Die erste Schnittstelle ist für Produktbilder zuständig. Sie empfängt die Produktbilder und speichert sie in verschiedenen Formaten und Größen. Die skalierten Bilder werden direkt für das Content-Delivery-Network (CDN) bereitgestellt und sind somit weltweit über Edge Locations verfügbar.

Die zweite Schnittstelle generiert ein Produktdatenblatt im PDF Format und stellt dieses über das Asset System bereit.

Die dritte Schnittstelle sucht passende Produkte zum roten T-Shirt und verknüpft diese, damit sie bei der Produktanzeige als Empfehlungen dargestellt werden können.

Verbesserte Kundenkommunikation durch Schnittstellen

Nicht nur Produktinformationen profitieren von Schnittstellen und der automatischen Übertragung von Informationen. Auch die Kundenkommunikation kann so erheblich aufgewertet werden. Dabei werden einfache Werte, die sowieso schon vorhanden sind, genutzt um den Kunden ein besseres Einkaufserlebnis zu bieten. Die Änderung des Bestellstatus im ERP kann mittels Schnittstelle sowohl an die eCommerce Plattform als auch an ein Notification System gesendet werden. Nun kann der Kunde direkt über sein Kundenkonto den Bestellstatus einsehen. Das Notification System kann zusätzlich über Email, SMS oder Push-Nachricht den Kunden in Echtzeit informieren.

Welche Datenströme sinnvoll nutzbar sind

Durch die Analyse der Datenquellen und der Datenverwendung können wir Datenströme im Unternehmen aufzeigen. Sie bilden die Grundlage unserer Arbeit. Von hier aus lassen sich Ziele zur Datennutzung definieren und Möglichkeiten zur Wertschöpfung prüfen. 

Ziel kann es zum Beispiel sein, die Kundenansprache zu verbessern. Dies erfolgt über die Personalisierung von Informationen und führt zu einer besseren Kundenbindung. Dabei geht es darum den Kunden die Informationen an den richtigen Stellen zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen und auf ihre Relevanz zu achten.

Ein anderes Ziel kann der bessere Einblick in die Kundengruppen sein. Je mehr Informationen aus den verschiedensten System zusammengetragen und verknüpft werden können, desto genauer sind die Analysen von Business Insights.

Wie wir Schnittstellen realisieren

Um Schnittstellen zwischen ERP, PIM und eCommerce Plattform bereitzustellen, sind API Endpunkte erforderlich. Diese werden zusammen mit den jeweiligen Software-Partnern des Kunden definiert und ermöglichen den Versand und Empfang von Daten.

Anschließend realisieren wir die Middleware die zur Verknüpfung, schnellen Anpassung, Aufbereitung und Optimierung der Daten verwendet wird. Dabei setzen wir auf skalierbare Cloud Infrastruktur um den Austausch in Echtzeit zu gewährleisten und um künstliche Intelligenz und Machine Learning für Sie nutzbar zu machen. 

Automatische Tests sorgen dafür, dass die Schnittstellen zu jeder Zeit so funktionieren wie es vorgesehen wurde. Spätere Anpassungen sind leicht zu implementieren, da die Tests jeglichen Fehler sofort erkennen und beheben lassen.

Reden Sie noch heute mit uns, wie wir Ihr Unternehmen digital transformieren können!